Hinter mir liegt eine weniger spektakuläre (dafür umso regenreichere) Woche. Am Montag begebe ich mich nach London, ON in Kanada und nach einer Nacht weiter nach Detroit bzw. Ann Arbor. Das Institute of Art in Detroit ist sehr schön, der Rest wirkt wie erwartet: verlassen und verwahrlost. Ich schaue mir noch das Heidelberg Project an, hier wollte ein Künstler sein Wohnviertel durch Kunst (in Form von bemalten Häusern, bemaltem Schrott etc.) aufwerten – wem’s gefällt. Die anderen Häuser in dem Viertel sind erschreckender-weise alle verlassen und verfallen so langsam. Ann Arbor dagegen, wo ich übernachte, ist eine recht angenehme Studentenstadt mit super Essensmärkten. Bei meinem Host tauchen überraschend zwei weitere Couchsurfer auf (sie hatten versehentlich für Juli angefragt), aber alles kein Problem, das Paar war gerade 1,5 Jahre auf Weltreise – wir haben einen tollen Abend.
Am Mittwoch geht es dann weiter nach Chicago. Hier wohne ich bei der Schwester meiner Gastgeberin aus Guelph in West Chicago – super nett. Die letzten Tage habe ich die Stadt erkundet, inklusive Shedd Aquarium und Museum of Science and Industry, das ein wahres Highlight war. Ansonsten war heute (Samstag) das Chicago Blues Festival, bei gutem Wetter ist das sicherlich ebenso ein Highlight!
Morgen geht es dann nach einem Besuch bei Willow Creek los auf die Route 66. Daher kann es etwas dauern, bis der nächste Blog-Eintrag folgt.




