Heute schreibe ich meinen Blogeintrag quasi umgeben von Baguette und Crèpes, ich befinde mich nämlich ganz in der Nähe des französisch geprägten Ortes Akaroa. Gerade letztes Wochenende wurde hier 150 jähriges „Bestehen“ gefeiert. Es ist ein kleines Örtchen mit ein paar französischen Läden und europäischem Brot! Schön zum flanieren.
Aber springen wir mal zurück und knüpfen an meinen letzten Blogeintrag an: Meine East Cape Tour beende ich am 01. Oktober und lerne dabei noch einen Franzosen kennen, der als Fahrradmechaniker auf der Südinsel gearbeitet hat und auch mit dem Rad umherreise – er liefert noch einige hilfreiche Tipps bzgl. der Streckenwahl. Von Gisborne am Ende der East Cape Tour geht es dann mit dem Bus nach Taupo, wo ich mir einen Wasserfall und das Fluten eines Tals anschaue, spannende Sache. Auf Taupo folgen zwei Nächte in Ohakune, dass ich auf Grund von starken Windböen nur schwer erreiche. Hier habe ich einen super Tag beim Skifahren, gesegnet mit Sonne und dennoch nicht allzu „sulzigen“ Pisten.
Dann erreiche ich die Hauptstadt Neuseelands Wellington, wo ich im Hostel ein paar nette Deutsche kennenlerne, mit denen ich dann meinen zweiten Tag der Stadterkundung verbringe. Der Rosengarten kann zu dieser Jahreszeit noch nicht viel bieten, dafür ist das Te Papa Museum sehr aufwändig gestaltet und der Mt. Victoria bietet eine gute Aussicht über die Stadt.
Mit der Interislander geht’s dann weiter auf die Südinsel nach Nelson, von wo aus ich mich auf eine zwei Tage Tour über einen 800m Berg nach Golden Bay/Takaka (manche nennen es die Hippie-Hochburg Neuseelands) aufmache. Das Wetter ist super für die Tour und ich habe tolle Aussichten beim Fahren, außerdem treffe ich in Motueka noch eine Freundin aus Deutschland wieder, die Welt ist halt doch ein Dorf. Nachdem ich bei einem Deutschen Paar noch echtes Brot gekauft habe, geht es mit dem Bus weiter nach Kaikoura, wo ich mit wilden Delfinen schwimme – ein einmaliges Erlebnis!
Nach einem weiteren Bustrip nach Christchurch bin ich gestern hierher nach Akaroa aufgebrochen. Morgen geht’s dann wieder zurück und dann weiter mit dem Fahrrad Richtung Mount Cook und die Mitte der Südinsel. I’ll keep you posted!






